Berufseinstieg

„Kais Reise“ – zertifiziertes Projekt

Das Training „Kais Reise“ wurde als Modellprojekt entwickelt und beinhaltet u.a. Erfahrungen aus dem Arbeitsalltag in verschiedenen Industriebetrieben. Das Training besteht aus 5 aufeinander aufbauenden Modulen á 90 Minuten. Jedes Modul hat dabei schwerpunktmäßig jeweils eine Sozialkompetenz zum Thema.

Im Training zeigen Schauspieler ein Minidrama aus dem Stück „Kais Reise“. Es führt die Stationen eines jungen Mannes von der hoffnungslosen Arbeitslosigkeit über das Bewerbungsgespräch bis hin zum erfolg-reichen Arbeitsalltag auf, mit all den Herausforderungen und Konflikten, die diese „Reise“ in sich birgt.

Ziel der anschliessenden Moderation ist es, die Teilnehmer an den Konflikt heranzuführen, diesen gemeinsam mit ihnen zu analysieren und Lösungsansätze zu finden. Die Teilnehmer werden dazu ermutigt, eigene Vor-schläge zu äußern, diese selbst im Stück auszuprobieren und anschließend zu reflektieren.

“… am Anfang war ich etwas skeptisch, was das sein könnte, aber auch neugierig. Jetzt muss ich sagen, ich bin sehr erfreut darüber, dass ich das erleben durfte (…) Es war berührend, interessant, lustig, traurig und löste viele Gefühle in mir aus . Es hat mich zum Nachdenken angeregt über mich und meine Situation.“ – Eine Trainingsteilnehmerin

Lerneffekt und Ergebnis

Im Training erleben die Teilnehmer eine konstruktive, wertschätzende Gesprächsführung und üben einen offenen, aber dennoch respektvollen Umgang miteinander. Mit Hilfe der Gesprächsregeln schulen sie u.a. ihre Kommunikationsfähigkeit. Die Show bietet den Teilnehmer die Möglichkeit eigene Handlungsweisen zu testen und zu reflektieren. Jede(r) Teilnehmer/-in darf sich zum Konflikt des Minidramas äußern und Lösungs-vorschläge artikulieren und ausprobieren. Alle werden herausgefordert zur Konfliktlösung beizutragen, üben die entsprechenden „soft skills“ und werden im gemeinsamen Lösungsprozess ermutigt.

Resignation und Hoffnungslosigkeit werden zugunsten von Motivation und Zielstrebigkeit zurückgedrängt. Die Teilnehmer sollen sich nicht mehr als Opfer, sondern als Gestalter ihrer Lebensumstände erleben.

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