Kooperative Beratung

Die effiziente Gestaltung von Entscheidungsprozessen in Gruppen
 

 
Beratungsprozess:  Die Teilnehmer streben die bestmögliche Lösung für das Problem an, indem sie im ersten Schritt nur die Daten und Fakten sammeln. Wichtig ist die Trennung von persönlichen Interpretationen, damit zunächst alle Teilnehmer über die gleiche Informationsgrundlage verfügen. Nach dem Zusammentragen der Informationen werden mögliche Hintergründe und Interpretationen analysiert. Im Anschluss daran sollten alle Teilnehmer das Problem oder den Beratungsgegenstand möglichst klar benennen können. Damit ist die Grundlage für die bestmögliche Lösung geschaffen und im Regelfall wird eine direkte Entscheidungsfindung ermöglicht.

Beiträge:  Die Qualität der Entscheidungsprozesse wird wesentlich über das Wohlwollen und die gegen-seitige Unterstützung der Teilnehmer untereinander gesteuert. Es ist hierbei wichtig, die eigenen Beiträge für die Gruppe „auf den Tisch“ zu legen, aber sich gleichzeitig davon zu lösen. Das Beharren auf die eigene Meinung ist ein oft unterschätzter Faktor, der Lösungsprozesse entscheidend hemmt. Das Bewusstsein, dass man Ansehen gewinnt, wenn man sich von der eigenen Meinung im Sinne der besten Entscheidung lösen kann, ist ein Bestandteil einer wertschätzenden Kommunikationskultur. Dadurch wird ermöglicht. dass Meinungen und nicht Köpfe aufeinanderprallen und das alle Personen die Entscheidung der Gruppe mittragen.

Funktionen: Dem Vorsitzenden einer kooperativen Beratung kommt eine entscheidende Funktion zu. Er achtet darauf, dass die Beratung sachlich geführt wird und nicht vom Thema abweicht. Er berücksichtigt dabei, dass jeder Teilnehmer geachtet wird und sich möglichst alle am Lösungsprozess beteiligen. Er nutzt Wege und Methoden, um den sich gegenseitig wertschätzenden Charakter einer kooperativen Beratung beizubehalten und den Lösungsprozess qualitativ zu erhöhen.

In sämtlichen Trainingsmodulen der People’s Akademie werden mit den Teilnehmern die Grundlagen der kooperativen Beratung anhand von simulierten Gesprächssituationen praktisch geübt. Durch den handlungsorientierten Ansatz verfestigen sich die Inhalte des Trainings und gewährleisten damit den unmittelbaren Transfer in die Arbeitspraxis.

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